November 22

Die Einweihung von „Skidbladnir“

Unser Götterschiff „Skidbladnir“ ist fertig!

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Das neueste Objekt des Lollfußer Mythenpfades wurde am Samstag, den 18.11.2017 unter großem Interesse der Öffentlichkeit eingeweiht. Über 160 Teilnehmer waren gekommen, darunter natürlich auch einige Wikingerdarsteller.

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Der Wettergott sorgte für Sonne und blauen Himmel, nachdem der Tag regnerisch begonnen hatte. „Skidbladnir“ wurde nach Art eines Wikingerschiffes von der Pro Lollfuß Interessengemeinschaft in monatelanger Arbeit ehrenamtlich erbaut, Hauptakteur war dabei der Lollfußer Horst Radau, der die Planung und die meisten Arbeiten übernahm. Die fachliche Beratung lieferten Ralf Matthies und Martje Haselbach vom Wikingergeschäft „Beowulf-Schleswig“ im Lollfuß. Bei Bedarf halfen die Lollfußer immer wieder mit, so dass das Schiff ein echtes Gemeinschaftsprojekt ist.

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Nach der Ansprache zur Einweihung und dem herzlichen Dank an die Lollfußer, vor allem an Horst Radau, weihte Ralf Matthies in Wikingergewandung das Schiff mit Met aus dem Trinkhorn. Alle Teilnehmer sprachen zusammen mit ihm den Segensspruch: „Ar ok Fridr“ (Gute Ernte und Frieden), sodann wurde das Schiff mit Met getauft.

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Anschließend lud die Pro Lollfuß Interessengemeinschaft alle Anwesenden zu heißen Würstchen, Met, Kinderpunsch, den „berühmten Lollfüßen“, Kaffee, Tee, Kuchen und Keksen ein. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung stilvoll von den drei Musikern der Gruppe „Pech und Schwefel„.

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Als Andenken an den schönen Tag konnten die Besucher kleine Wikingerschiffe als Schlüsselanhänger oder Halskette sowie kleine „Wikingerbären“ mitnehmen.

In der germanischen Mythologie wird das Schiff Skidbladnir dem Gott Freyr zugeordnet. Es ist ein magisches Schiff, dass allen Göttern mit voller Ausrüstung Platz bietet und doch so klein zusammengefaltet werden kann, dass es in einem Beutel getragen werden kann. Es hat immer Wind von hinten und ist anderen Schiffen daher überlegen. Der Gott Freyr steht für Frieden, Wohlstand und gute Ernte. In dem Fundament des Schiffes ist eine Metallröhre eingelassen, in der sich einige Symbole zu Ehren des Gottes Freyr befinden: die Replik der ersten silbernen dänischen Münze, ein Geweih und ein bronzener Phallus als Symbol der Fruchtbarkeit, zusätzlich der diesjährige Lollfuß-Flyer.

Neben einer gedruckten Broschüre üner den Mythenpfad zeigt das Bild den Inhalt einer Metallkapsel: ein Stück Geweih, eine silberne Münze und einen kleinen Phallus aus Bronze.

An Deck des Schiffes befindet sich eine Schatztruhe, mit verschiedenen Symbolen darauf: Eine wikingerzeitliche Hirschdarstellung im Haithabu-Stil als Symbol für den Frieden, ein Trinkhorn für die Fülle, eine Kornähre für die Fruchtbarkeit sowie der altnordische Segensspruch „Ar ok Fridr“ (Gute Ernte und Frieden) in Runenschrift.

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Nachdem durch die Pro Lollfuß Interessengemeinschaft 2015 bereits zehn Stromkästen professionell mit Bildern alter Schleswiger Geschichten und Wikingergeschichten gestaltet wurden und Götterstatuen von Freya und Tyr vor der Lollfußtreppe aufgestellt worden waren, wurde 2016 am Anfang des Lollfuß vor dem Slesvighus die Neun-Welten-Säule von einem Kettensägenkünstler gestaltet, hier werden die neun Welten der Wikinger dargestellt. 2017 nun wurde am anderen Ende des Lollfuß Richtung Innenstadt als Jahreswerk das „Wikingerschiff“ Skidbladnir gestaltet und erbaut. Alle Werke werden in dem Flyer, den die Pro Lollfuß IG herausbringt, dargestellt und erklärt, in dem Flyer des nächsten Jahres wird sich auch Skidbladnir finden. Für interessierte Touristen aus dem In- und Ausland und auch Einheimische ist der Lollfußer Mythenpfad eine schöne Gelegenheit, sich über die Wikinger-, bzw Germanische Mythologie und die Vorgeschichte von Schleswig zu informieren.

Category: Allgemein
November 11

Einladung zum „Stapellauf“ im Lollfuß

In den letzten Wochen war ja schon etwas zu beobachten an der kleinen Kreuzung Lollfuß / Michaelisallee / Stadtweg / Domziegelhof: Auf der kleinen Grünfläche, deren Zustand erst jahrelang niemanden interessiert hat, überschlagen sich nun die Ereignisse: Vor dem inzwischen angelegten Blumenbeet dürfen wir jetzt unser langgeplantes Schiff auf dem Lollfußhang auftauchen lassen! Nun sind auch schon die Schilde an den Seiten montiert, der vorgeschriebene Zaun drumherum ist errichtet und der Termin für die Einweihungsfeier steht fest:

Der „Stapellauf“, zu dem wir herzlich einladen, findet am Samstag, dem 18. November 2017 um 14 Uhr am Schiff statt.

Hier ein Foto, auf dem die Baustelle von einem Metallzaun umgeben ist:

Ansicht der Wegkreuzung Lollfuß / Stadtweg / Fußweg zur Michaelisallee / Domziegelhof, wo aus der Rasenfläche heraus der Schiffsbug aus dem Hang herauszukommen scheint.

Eigentlich soll ja nichts vorher verraten werden, aber Passanten haben die Arbeiten am Schiff sowieso verfolgen können und sahen, dass der Bootskörper tatsächlich mal ein richtiges Schiff war, das nun von unseren Tüftlern mit Holzplanken in ein prächtig aussehendes wikingerzeitliches Holzschiff verwandelt wurde. (Ist das jetzt Recycling-Kunst? 😉 )

 Der Bug eines Schiffes von vorn, die eine Seite ist aus glattemStahl, die andere Seite ist bereits mit Holzplanken versehen.   Blick von Oben auf das Deck des Schiffes: Deutlich ist hier, dass ein altes Stahlboot die Unterkonstruktion bildet, denn auf dem Bild sind noch lose Planken zu sehen, die später alles mit Holz verkleiden werden.

Das Schiff soll eine Station unseres Lollfußer Mythenpfades sein und ist daher nicht irgendein Wikingerschiff, auch wenn es abseits der Spielplätze das erste in der „Wikingerstadt Schleswig“ ist. Es wird ein besonderes Schiff aus der nordischen Mythologie darstellen, also eines, von dem in den alten Göttergeschichten berichtet wird. Das deuteten schon die Beigaben an, die wir mit in das Fundament gegeben haben.

Neben einer gedruckten Broschüre üner den Mythenpfad zeigt das Bild den Inhalt einer Metallkapsel: ein Stück Geweih, eine silberne Münze und einen kleinen Phallus aus Bronze.

Hier noch ein Foto aus der Bauphase:

Seitenansicht des Bootes, jetzt mit Holz beplankt. Es hat bubt bemalte Schilde an den Seiten ind eine spiralförmige Bugverzierung. Ein Holzzaun hat jetzt den Bauzaun aus Metall ersetzt.

Wir freuen uns auf die Feier mit Euch! :-)

Oktober 29

Tibet (und mehr) im TiLo

Am Montag, dem 30. Oktober, macht die Deutschlandtour des Dokumentarfilms „Sehnsucht Tibet“ abends um 19 Uhr im TiLo Station.
Die Doku entstand durch die Tibet Initiative Deutschland (TID), die im August 1989 anlässlich der schweren Unruhen in Tibet und deren gewaltsamer Niederschlagung gemeinsam von Tibetern und deutschen Aktivisten gegründet wurde. Die TID arbeitet parteipolitisch und religiös ungebunden und hat den Status der Gemeinnützigkeit. Sie tritt für das Selbstbestimmungsrecht der Tibeter und die Einhaltung der Menschenrechte in Tibet ein.

„Seit über einem halben Jahrhundert ist Tibet von China besetzt. Etwa 150.000 Tibeter sind aus ihrer Heimat geflohen und leben im Exil – ob sie jemals wieder nach Tibet zurückkehren können, ist ungewiss. Regisseur Christan Beyer begleitete den Vorsitzenden der TID, Wolfgang Grader, 2012 bei einer seiner Reisen nach Nepal und Indien, um die Situation der Exiltibeter zu dokumentieren. Im daraus entstandenen Dokumentarfilm „Sehnsucht Tibet – Ein Leben im Exil“ berichten sie über ihre Erlebnisse in Tibet und ihre Flucht. Die Uraufführung der englischen Fassung fand im April 2016 in Dharamsala, Nordindien, statt. Dharamsala ist der Exilsitz des Dalai Lama und der tibetischen Exilregierung.“

Eine Veranstaltung der TID -Spenden erwünscht-
am 30.10.2017 um 19.00 Uhr im Lollfuß 48

Filmplakat von "Sehnsucht Tibet", das das wimpelgeschmückte Dach eines tibetischen Tempels zeigt.

Folgende Termine im TiLo sind u.a.

am 4.11. das Logo des Repaircafes – „Reparieren statt Wegwerfen“,
bei dem es vor Ort Hilfe durch Werkzeug und Reparaturexperten gibt,

und am 5.11. das Treffen der neugegründetetn „Burnout-Selbsthilfegruppe

Oktober 29

Rückblick auf das Konzert am 5.10.2017

Ein musikalisches Highlight in diesem Herbst war das Konzert von Pim Hoppe und Band. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Musik am Kamin“ luden das Amtsgericht Schleswig und die Pro-Lollfuß-Interessengemeinschaft in den Kaminsaal des Amtsgerichts ein. Das Catering übernahmen die Damen des Tangent Clubs, die die Einnahmen wohltätigen Zwecken spenden. In ausverkauftem Haus konnte das Publikum ein ganz besonderes Konzert erleben, die Band trug die von Pim Hoppe selbst komponierten und getexteten Songs hochprofessionell vor. Aus beiden Alben, „Willkommen in meinem Leben“ und „Der letzte Tanz“, wurde eine Auswahl vorgestellt, die Texte sind sehr persönlich und oft berührend, so dass im Kaminsaal eine fast private Atmosphäre entstand und das Auditorium begeistert mitging. Pim Hoppe und Band wurden mit viel Beifall und nicht ohne Zugabe von der Bühne gelassen, und viele Zuhörer kauften sich die angebotenen CDs, um diese wundervolle Musik auch zu Hause hören zu können. Ein sehr gelungener Abend, der allen noch lange in Erinnerung bleiben wird!

Eine Frau und zwei Männer stehen am Mikro auf der Bühne

Grußworte am Beginn des Konzertes durch die Gastgebenden und Veranstaltenden

 

Fünf Menschen auf der Bühne, die durch den Hintergrund erkennen lässt, dass es sich eigentlich um den Kaminsaal des Amtsgerichtes handelt. Sie spielen zwei Gitarren, Schlagzeug, Keyboards undPercussion, mehrere von ihnen haben ein Gesangsmikro vor sich.

Pim Hoppe & Band auf der Bühne im Kaminsaal

 

Pim Hoppe an der Gitarre und Björn Tesmer am Bass

10 Saiten im Zusammenspiel

Category: Allgemein