Juli 1

„Der Lollfuß wird zum Mythenpfad“

titelten die Schleswiger Nachrichten gestern und nun ist auch schon etwas davon zu sehen. Über zehn Stromkästen wurden in einer Gemeinschaftsaktion von uns gereinigt und mit einer Spezialfarbe grundiert. Zuvor hatten wir uns natürlich um sämtliche erforderlichen Genehmigungen dafür bemüht. Unser Dank geht diesbezüglich an die Telekom, an die Schleswiger Stadtwerke und an Kabel 1, welche sich dabei alle recht unkompliziert zeigten. Ferner danken wir auch allen anderen Beteiligten, die uns diese tolle Aktion ermöglichten – insbesondere natürlich unseren „Mythen-Mäzenen“ (von denen wir hoffentlich niemanden vergessen haben – ansonsten gerne Bescheid geben, wir holen das dann nach!). Nun wurden neun dieser Kästen mit Bildern versehen und hier sind die Ergebnisse:

Nun arbeiten wir fleißig an den Beschreibungen der einzelnen Darstellungen, denn das sind ja schließlich nicht einfach irgendwelche bunten Wikinger-Bildchen! Jedes Bild erzählt eine mythische Geschichte aus der Schleswiger Vergangenheit und das ist längst noch nicht alles, aber stöbert doch einfach schon mal auf der zugehörigen (und noch nicht ganz fertigen) – Seite. Dort findet sich alles weitere dazu!

Das Logo vom Lollfußer Mythenpfad: ein grüner Kreis ist durch einen waagerechten Balken in der Mitte nach rechts und links erweitert, alles ist weiß umrandet. In der Mitte der Kreises ist in weiß ein Thorshammer zu sehen, rechts und links davon ist im Balken zu lesen "Lollfußer Mythenpfad".

www.lollfusser-mythenpfad.de

Juni 3

„Laksiri Ayurveda“ im Lollfuß

Dicht an der Hauswand steht der Plakataufsteller, der über das Abgebot von Laksiri-Ayurveda informiert.

Im Februar 2015 eröffnete Ruvini Wickramatilleke eine Massagepraxis im Lollfuß Nr. 7. Sie bietet dort seitdem traditionelle ayurvedische Massagen mit Kräutern und Ölen aus Sri Lanka an.

Informierende Dekoration zur Eröffnung: Auf einem Tisch befinden sich viele kleine Teller und Schalen mit unterschiedlichsten Ölen und Kräutern.

Ein Foto der Blumenübergabe, auf dem Frau Wickramatilleke zwischen den beiden Herren vom Pro-Lollfuß-Vorstand steht.Zur Eröffnung erschienen viele Interessierte, um sich über das Angebot zur informieren. Auch die Vorsitzenden der Pro Lollfuß-Interessengemeinschaft, Matthias Vollbehr und Stephan Lange, kamen, um eine Blume zu überreichen und die besten Wünsche für beruflichen Erfolg im Lollfuß auszusprechen. Mittlerweile ist Ruvini auch Mitglied bei der Pro-Lollfuß-Interessengemeinschaft geworden. An dem Workshop im März hat sie bereits aktiv teilgenommen.

Mehr über das Angebot von Ruvini Wickramatilleke wie Öl- und Kräuterstempel-Massagen (Marma Behandlungen), Ernährungsberatung und Kochkurse erfahren Sie auf der Webseite von Laksiri Ayurveda.

Die Mitglieder von Pro-Lollfuß freuen sich, dass mit der Massagepraxis der Lollfuß um ein weiteres, interessantes Angebot bereichert wird und wünschen viel Erfolg!

Die Gesamtansicht des Hauses Nr. 7, wo sich links nebem dem Torbogen zum Hof nach einem Umbau jetzt die Räumlichkeiten von Laksiri Ayurveda befinden.

Mai 20

Fledermäuse im Lollfuß

Wer kennt den Eiskeller im Lollfuß? Und wer hat schon mal gehört, dass dort (nach Bad Segeberg) die zweitgrößte Fledermaus-Ansammlung in Schleswig-Holstein lebt?

Im Juli 2014 lud die Gesellschaft für Schleswiger Stadtgeschichte kurzfristig ihre Mitglieder ein zu einer Besichtigung des Eiskellers im Lollfuß am Amtsgerichtspark. Der Eiskeller stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde unter anderem zur Kühlung des Bieres genutzt, das in der benachbarten Brauerei Brüning gebraut wurde. (Heute befindet sich in diesen Räumen die Jugendfeuerwehr.)

In alten Zeiten wurde im Winter Eis auf der Schlei geschlagen und in den Eiskeller gebracht. Hier herrscht konstant das ganze Jahr über eine Temperatur von 8 Grad Celsius, das Eis konnte so das ganze Jahr halten und nach und nach verbraucht werden. In Kriegszeiten dienten die bis zu 6,50 hohen Gewölbe unter anderem als Luftschutzkeller.

Heutzutage finden im Eiskeller bis zu 3000 Fledermäuse Unterschlupf, darunter seltene Arten wie die Fransenfledermaus. Damit befindet sich im Lollfuß die zweitgrößte Ansammlung an Fledermäusen in Schleswig-Holstein, größere Gruppen finden sich nur noch in Bad Segeberg am Kalkberg.

Der Zugang zum Eiskeller ist bis auf eine kleine, verriegelte Luke zugemauert, der Keller ist nicht zugänglich, und wenn die Fledermäuse im Keller sind, darf ohnehin niemand hinein. Die Fledermäuse bewohnen den Lollfußer Eiskeller in zehn Monaten des Jahres – nur im Juni und Juli sind sie nicht da. Deswegen konnte der Fledermaus-Schutzbeauftragte Volker Kubisch ausnahmsweise den Mitgliedern der Schleswiger Stadtgeschichte ermöglichen, den Eiskeller zu besichtigen. Zunächst wurden die gewaltigen Ausmaße des Eiskellers durch einen Spaziergang vom Amtsgerichtspark bis zur Schützenkoppel deutlich. Herr Kubisch informierte über die Fledermäuse und die bisher geleistete Arbeit der Naturschützer. Sodann krochen die Besucher nacheinander rückwärts durch die kleine, niedrige Luke in den Eiskeller. An einem heißen Sommertag waren die 8 Grad Celsius im Keller angenehm kühl und erfrischend. Drinnen war es komplett dunkel, sodass die Besucher auf das Licht der mitgebrachten Taschenlampen angewiesen waren. Es eröffneten sich mehrere, gewaltige Gewölbekeller, die teilweise 6,50m hoch sind. In einer kleinen Nische fanden sich sogar kleine Stalagmiten, die sich im Laufe der Jahrzehnte gebildet hatten. Alle Besucher waren sehr beeindruckt – und versuchten sich vorzustellen, wie es wohl ab August wieder im Eiskeller zugeht, wenn 3000 Fledermäuse ein und ausfliegen.

 

April 26

Frisch gestrichen!

Wie schon auf dem vergangenen Workshop angekündigt, sollen die beiden großen, rostigen Eisengeländer in unserer Straße in Eigenarbeit gestrichen werden. Da sich diese auf städtischem Grund und im Eigentum der Stadt Schleswig befinden, haben wir natürlich vorher eine Genehmigung der Stadt eingeholt und diese gebeten, zuvor erforderliche Reparaturarbeiten vorzunehmen. Diese Reparaturen wurden zumindest bei dem einen Geländer (gegenüber des ehemaligen Theaters) auch zügig durchgeführt und dieses wurde nun gestern in einer Gemeinschaftsarbeit unserer Mitglieder gestrichen. Die Farben Schwarz-Gold wurden zuvor von den direkten Anwohnern ausprobiert und ausgewählt. Im Zuge der Arbeiten schlichen sich dann noch kleine rote Punkte mit hinein… :-)

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Das andere Geländer am Übergang Lollfuß-Stadtweg soll in zwei Wochen gestrichen werden, wegen der Reparaturen müssen wir jetzt leider mal etwas drängeln, liebe Stadt… 😉

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März 13

Neueröffnung „De Roos“

Am letzten Wochenende im Januar 2015 eröffneten Kirsten und Mario Assmus Roos ihr Geschäft „De Roos – Antik und Design“ im Lollfuß 24. Die Angebotspalette reicht von Gemälden über Geschirr, Antiquitäten, Töpferdesign, Uhren bis hin zu Möbeln. Der Eröffnungstag war sehr gut besucht. Die Besucher gratulierten zur Eröffnung und nahmen bei einem Glas Sekt oder einer Tasse Kaffee das Angebot in Augenschein. Es war ein gemütlicher Rahmen, fast wie in einem Café, viele Besucher kamen ins Gespräch miteinander. Mehrere „Schätze“ aus dem Warenangebot fanden sogleich Interessenten, Liebhaber und Käufer. Da Kirsten und Mario jede Woche neue Ware einkaufen, lohnt es, häufiger mal einen Besuch abzustatten, weil das Angebot wechselt und ständig ergänzt wird.

Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch von 10.00 – 18.00 Uhr sowie am Samstag von 10.00-16.00 Uhr.

Telefon: 04621/307 75 60. Mail: deroosschleswig@gmail.com

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